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September

Mittwoch, 1. Oktober 2008

AA - AnDi Arrived !

Seit Freitag ist Andi in England angekommen und ich habe ihm schon einiges gezeigt. Freitags hatten wir erst einmal ein paar Verständigungsprobleme, denn ich dachte, dass Andi um 18.30 englischer Zeit in London ankäme. Ich habe mich dann nach einem Spaziergang an der Themse und einem Kaffee sowie einem Triple Chocolate Muffin in Covent Garden auf den Weg zur Victoria Station gemacht. Erst mal hab ich den Busstop nicht gefunden. Dann dachte ich ich hätte ihn gefunden und habe dort gewartet. Um ca. 18.30 kam dann eine SMS "Das Päckchen ist gelandet". Tja, da habe ich erlannt, dass Andi erst in London STANSTED angekommen ist und ich noch weitere 2 Stunden auf ihn warten musste. Die Verwirrung hatte aber erst ihren Anfang genommen. Um 20.30 rief ich Andi an, wann erd enn kommt und dann sagte er "Irgendwie steigen hier alle am Buckingham Palace aus". Wunderbar! Nach ca 1 Minute hat sich aber herausgestellt, dass das Shopping Centre "Buckingham Palace" hieß, wo der Busstop war,an dem ich schon gewartet hatte. Nach dieser 2ten Verwirrung gab es noch eine weitere Verwirrung in dem Pub, denn unser Essen wurde vergessen, bevor dann die Victoria Station geräumt wurde als wir einen Zug nach Hause nehmen wollten. Jap ! So war das. Danke 9/11. Noch nicht mal einen blöden rucksack darf man vergessen. Oder was auch immer dort vorgefallen war.

Samstags habe ich AnDi dann die anderen Assistenten vorgestellt und es ist in einem Bier/Cola Rum Gelage bei Emilie geendet.

Sonntags musste ich dann in dem einzigen German Pub die Eintracht Frankfurt spielen sehen und habe Maren, eine Bekannte aus Trier, getroffen. Lustigererweise war die Bedienung auch aus Trier und hat am BBS Abi gemacht.

Montag: Ruhetag.

Dienstags musste ich dann an dem Open Evening des Colleges anwesend sein und lächeln, wenn interessierte Schüler sich in dem Deutschraum blicken ließen. Dank Gordon musste ich nicht viel reden, denn er hatte letztes Jahr ein Work Experience Programm in Deutschland gemacht in einer Waldorfschule und war super begeistert. Er hat allen Mädels Deutsch schmackhaft gemacht. Abends um halb 10 haben wir dann noch die anderen Teaching Assistants in einem Pub getroffen und ich habe die andere deutsche TA as Franken kennengelernt. Langsam sind wir so multikulti, dass wir andauernd die Nationalitäten durcheinanderwerfen und es noch nicht einmal merken ;-)

Hier ist noch ein kleiner ausblick auf den Rest der Woche:

Donnerstag: Kino, Guy Ritchies "Rock'n'Rolla" in Redhill.

Freitag: Boat Trip mit dem College auf der Themse

Samstag: London, mal wieder. Erst in den German Pub die Eintracht gucken mit Andi, James, Nicola und einem Freund von James. Danach ins Porter House in Covent Garden.

Sonntag: Ruhetag.

Nächsten Mittwoch und Donnertstag: Workshop für Teaching Assistants in Guildford.

Ja, und es Kommt noch einiges mehr, aber meine Finger sind gleich wund und die Champions League Chelsea gegen Cluj oder so ist bald zu Ende. Die Pizza von Pizza Hut Express ist fast leer und mein Bier "Kronenburg" ist gleich warm !

Dienstag, 23. September 2008

autsch

... erinnert mich daran, nie wieder auf das interactive white board zu schreiben. Es hat mir viele Lacher von Seiten der Schüler und Lehrer sowie entsetzte Gesichter beschert .Und ein IT Mensch wird mich wohl für immer als eine bekloppte Deutsche in Erinnerung behalten ...

Montag, 22. September 2008

Schulalltag & Freizeit

Meine erste Schulwoche ist jetzt vorbei und ich habe ganz verschiedene Eindrücke gesammelt. Meine Aufgabe war es, in den ersten Stunde, die Schüler zum Sprechen zu bekommen und sie über ihre Hobbies, Ferien etc zu befragen. Ein recht häufiger Dialog war:

"Was sind deine Hobbies?"
"Ikk spielen Rugby, Cricket und Golf."
"Spielst du mit deinen Eltern Golf?"
"Nein, mit meinen Freunden."

Uff! Da stutzt man schon mal. Die Schüler sind auch erwartungsgemäß sehr fleißig und stellen Fragen. Das Deutsch ist super und sie können sehr flüssig reden.

An dem College ist die Skala von "Hat Probleme einen einfachen Satz zu bilden" bis hin zu "Fast perfekt" alles vertreten und manche Schüler wollen nicht so ganz reden. Da werde ich noch nen bisschen Arbeit haben. Aber anders wäre es ja auch langweilig.

Da ich ja nur 12 Stunden die Woche unterrichte, habe ich tattaaaaaaa viel Freizeit! Das Wetter war auch so gut diese Woche, dass wir freitags nach London shoppen gefahren sind, samstags haben wir Emilie in ihrer Schule besucht und sind in dem riesigen Park der an der Schule grenzt spazieren gegangen und danach sind wir wie von Zauberhand in einem Pub gelandet wo wir auch bis 11 Uhr abends blieben und ich dann zu Hause noch ein wenig mit James und Nicola, seine Freundin, gequatscht habe. Sonntags hatten wir, die Assistentengang, ein Picknick in Reigate geplant. Dummerweise haben Emilie und ich unseren Zug nicht bekommen ( Wir haben die ganze Zeit auf Platform 1 geguckt und als wir gecheckt hatten, dass er auf Platform 2 abfährt, ist er natürllich gerade losgefahren). So mussten wir erst mal 1 Stunde warten um 4 Minuten mit dem Zug zu fahren. Azéline haben wir dann anstatt um 1.30 um 3 Uhr getroffen und nachdem wir Baguette und Käse gegessen hatten sind wir noch ins Starbucks. Auf dem weg nach Hause bekam ich dann eine SMS " Hey Julia, Pizza & wine at ours in 1 hour" Ja, und so bin ich von einem ins andere gestolpert und hatte einen schönen Sonntag abend mit James, Nicola und Jack. Wir haben Perudo gespielt , sowas ähnliches wie Mäxchen, und Europa gegen Amerika im Golfen gesehen ( Höchst interessant, denn niemand hat die Regeln gekannt und es hat erst mal ne Stunde gedauert bis wir ausmachen konnten, wer für Europa spielte und wer für Amerika ;-)).

Und so ist die Woche nur so verflogen und ich freue mich schon auf Freitag, wenn AnDi kommt!

Sonntag, 14. September 2008

First Week

Bald ist meine erste Woche vorbei und sie ist schneller vorbeigegangen als ich gedacht hätte. Hier ist ein kleiner ablauf von meiner ersten Woche in England:

Montag: Abschied von Deutschland - Hello UK ! Übernachtung in einer dreckigen Jugendherberge.

Dienstag: Schlendern durch die Regent Street und Oxford Street/ Carnaby Street
und Ankunft in Redhill um 17 Uhr. James mein Mitbewohner hat mich abgeholt und dann hab ich mein superschönes neues Zuhause gesehen.

CIMG7774

Mittwoch: Im Pub mit den zwei französischen Assistentinnen. Ich habe mich um 15 Uhr mit den zwei Mädels verabredet und wir haben einen lustigen Nachmittag in einem Pub verbracht bis ich dann um 20 Uhr zuhause war.

Donnerstag: Reigate College. Zum Lunch hat mich Kate, eine meiner Betreuungslehrerinnen in die Schule bestellt und sie hat mir die Gebäube gezeigt und erzählt was man denn so in der Schule macht. Etwas geschockt hat mich die Anzahl der Schüler, die Deutsch lernen. In der Lower Sixth sind es gerade einmal 4 Schüler und in der Upper Sixth sind es gerade mal 7 Schüler. Das bedeutet ich habe manchmal mit einigen Schülern 1:1 Unterricht. Donnerstags und freitags werde ich nun also am College unterrichten.

Freitag: Grammar School. Martina, meine andere Betreuungslehrerin hat mich am Freitag zu sich in den Unterricht eingeladen und es ist erst einmal eine heftige diskussion ausgebrochen, ob es denn gerechtfertigt sei 2 Pfund bezahlen zu müssen wenn man sein Rucksack am Gang liegen lässt ( also vergisst) und ein Lehrer diesen aufsammelt und für den schüler aufbewahrt. Dazu muss man sagen, dass die Grammar School eine public school ist. Man muss ganze 9000 Pfund im Jahr berappen um sein Kind dorthin zu schicken.

Dafür steht dann aber bei Klassenfahrten nicht etwa Brighton oder Blackpool an ,sondern so schöne Sachen wie: " Das Rugbyteam wird während der Herbstferien eine Woche in Dubai sein" Auch hier hat die Oberstufe ganze 4 Schüler zu bieten, denen ich dann Konversationstraining gebe.

Freitag abend hat James angekündigt zu kochen und ich hab mich echt gefreut. Leider ist mir zu spät eingefallen, zu fragen, ob es denn auch was vegetarisches sei. Tja, da hab ich mich wohl in ein gutes Fettnäpfchen fallen lassen und natürlich wusste es James nicht, woher auch. Nachdem die mittlere Küchenkatastrophe gebannt war haben wir noch fernsehen geguckt und ich bin recht früh ins Bett um für meinen Trip nach Guildford am Samstag fit zu sein.

Samstag: Shopping in Guildford. Um 10.30 haben wir uns, also Azeline, Emilie und ich, am Bahnhof von Redhill getroffen. Guildford, die Haupstadt von Surrey, ist wirklich schön und viele alte Häuser pflastern den Weg. Mein Shoppingtrip endete mit einer Liste von Sachen, die absolut unspektakulär ist aber, die ich unbedingt brauchte: Kleiderbügel, Fön und ein Spiegel ;-) sowie 2 Bier ein Wein und ein leckeres Abendessen.

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Sonntag: Treffen mit Azeline und Emilie sowie Abendessen bei Jenny, einer Lehrerin vom College. Ja, wie das wird, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde weiter berichten.

Hier ist mein fazit für die erste Woche: Alle sind super lieb und ich habe wirklich Glück gehabt: keine Allergie wegen dem Teppich, kein Teppich im Bad, eine superschöne Wohnung und wirklich herzliche Menschen um mich herum. was vielleicht noch erwähnenswert ist: Im Common Staff Room der Grammar School gibt es Filterkaffee! Ja, Ja, Ja!

Mittwoch, 10. September 2008

Angekommen

Die Abschiede liegen jetzt hinter mir und nun hat ein neuer Teil, das Kennenlernen begonnen.

Seit vorgestern bin ich nun in Großbritannien und ich habe schon einiges (kennen) gelernt:

*Als Frau darf man 1 Handgepäck, 1 Laptoptasche und eine Handtasche mit in den Flieger nehmen. Diese Regelung hat mich davor bewahrt, 30 Euro wegen Übergepäck zu bezahlen.

* Wenn der Flug aufgerufen wird, nimm die mp3 Player KOMPLETT aus den Ohren, dann weißt du auch, dass es dein Flug ist, der aufgerufen wird und bibberst nicht bis zur Pilotendurchsage, ob du richtig bist.

* Checke deinen Koffer ob er funktionstüchtig ist, bevor du am Flughafen bist und richte dich darauf ein, dass es nicht in jeder Tube einen Rolltreppe gibt.

* Engländer sind sehr hilfsbereit. An fast jeder der gefühlten 7000 Treppen wurde mir Hilfe angeboten.

* Ich werde mich niemals wieder in das besagte Piccadilly Backpackers einnisten. Nach der Koffertortur hab ich mir nen Einzelzimmer anstatt nen 4er Zimmer genommen und hab 56 Pfund bezahlt für ein knarzendes Hochbett und komischer Bettwäsche.

Also, mein erster Tag in London bzw. die erste Nacht war nicht so berauschend. Dafür wurde ich gestern entschädigt. Um kurz nach 5pm wurde ich von James in einem schnittigen Zweisitzer Cabrio abgeholt (Der Koffer hat mit Milimeterarbeit grade so in den Kofferraum gepasst). Da es, wer hätte es gedacht, regnete, habe ich innerlich ein 3fachen Rittberger gemacht, als ich das Auto sah.

Die Wohnung is auch sehr schnuckelig. Ich hab nen Doppelbett, Mini- Fernseher, DVD Player und 2 Schränke im Zimmer. Das Wohnzimmer hat die bequemste Couch die ich kenne und ich wär gestern auch schon beinahe drauf eingeschlafen. Im Wohnzimmer hat mich dann auch was sehr vertrautes angeblickt: James hat den gleichen Fernseher wie mein Vater und mein Bruder.

Zur Begrüßung hab es natürlich: "A decent cup of tea" und als James noch kurz wegging um einem Mädel Nachhilfe zu geben, hab ich mal das gute Fernsehen getestet.

So, das wars dann auch erst mal für die ersten 2 Tage. Ich halte euch auf dem Laufenden sobald sich etwas neues, aufregendes ergibt.
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England Revisited

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Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. Kurt Tucholsky

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