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Sonntag, 3. Mai 2009

Der Endspurt

Bald ist es soweit, und es geht wieder nach Deutschland. Die letzte Woche war ein erster Ankomm-Abreise-Hallo und Tschüss Marathon. Diese Woche ging so schnell vorbei, dass mir der letzte Samstag schon vorkommt, als wäre es vor 3 Monaten gewesen, dass die Kirner mich in London besucht haben. Aber der Reihe nach!

Am 25.April haben mich Sascha, Bene und Johanna besucht - für einen Tag. Wir haben versucht, soviel wie möglich zu machen, ohne uns komplett zu überanstrengen, da wir vorhatten die Nacht durchzumachen. Und so sah unser Tag aus.

9.30 Uhr Treffpunkt an der geliebten Victoria Station, Bullied Way, Terravision Bus Stop. Schnell Ticket ziehen und ab an den Buckingham Palace und St. James Park. dann Picaddilly Circus und husch husch nach Covent Garden. Nach einer Duftohnmacht in Lush, einem Seifengeschäft und einem kleinen Abstecher in Octopus wurde es Zeit was Essbares zu finden - also Pizza Hut.

ca 14 Uhr Auf ins Getümmel in die Oxford Street und einkaufen. Nach einer langen Suche, die mich in 3 Städte geführt hat (Brighton, East Croydon und 2 mal London) habe ich auch endlich meine Sandalen in 38 gefunden. Somit war der Tag mehr als gerettet und nach ca 2 Stunden hat es uns erst in einen Sainsbury's und dann in den Regent's Park zum delikaten Wein/Baguette/Käse/Himbeer Schmaus gezogen.

17 Uhr Die erst Weinflasche war leer und die zweite Weinflasche hatte einen Korken. Nach sämtlichen Versuchen die Flasche ohne Korkenzieher aufzubekommen haben die Jungs einen Öffner gefunden und so war der Weinnachschub gesichert.

20 Uhr Treffen mit Azéline, ihrer Freundin und Freunden der Freundin in der Reliance Bar Nähe Old Street. Nach einem Bier ging es dann bald weiter in die 1001 Bar in Brick Lane und dort wurde dann erst noch einmal gefuttert und die letzten Reste Alkohol vernichtet bevor es für manche an die Tanzfläche ging bis ca 2.30.

2.30 Uhr Ab in den Bus und wieder Richtung Victoria Station. Nachdem ich die Kirner wieder an dem Bus Stop abgeliefert hatte und sie einen Bus zum Flughafen genommen hatten, habe ich mich mit Azéline auf den Nach Hause Weg gemacht. Gott sei dank, gab es eine "sneaky train" nach Redhill (sneaky, weil Redhill nich angezeigt wird auf den Tafeln und erst im Zug wird per Lautsprecher ("This train stops at Clapham Junction. East Croydon, Selhurst, REDHILL and Gatwick Airport") das Geheimnis gelüftet.

Sonntags kamen meine Eltern dann und da ich mit dem Vögelgezwitscher Heim kam, konnte ich auch nur 5 Stunden schlafen. Autsch! Oder Ouch! wie der gemeine Engländer sagen würde.

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Da meine Eltern aber erst abends nach England kamen, hatte ich genug Zeit, die Wohnung vorzeigbar zu gestalten (hat nicht lange gedauert ;-) ) und mich ein wenig auszuruhen. Und hier nochmal ein kleiner Abriss über die restliche Woche.

Montag. Während mein Vater in das British Museum gegangen ist haben ich und meine Mutter die Oxford Street mal wieder unsicher gemacht. Hier ein Bild von diesem Samstag:

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Auch wenn es eine riesige Straße mit allen erdenklichen Geschäften ist, mag ich sie nicht snderlich, da groß, größer, am größten manchmal einfach zu viel ist.

Dann ging es nach Covent Garden und nach einem frühen Abendessen im Pizza Express und einem kleinen Stadtrundgang wurde es auch schon Zeit "Mamma Mia" zu sehen. Während der Vorstellung habe ich versucht für meine Mutter das wichtigste zu übersetzen und habe gemerkt, wie extremst anstrengend die Arbeit eines Übersetzter in der EU sein muss. Es ist wirklich schwierig, sich auf 2 Sprachen gleichzeitig zu konzentrieren.

Dienstag: Da ich arbeiten musste haben sich meine Eltern auf den Weg nach Brighton ans Meer gemacht und haben auf dem Heimweg noch die Seven Sisters (weiße Felsen am Meer) in der Nähe von Eastbourne angeschaut. Getroffen haben wir uns dann in Reigate. Da Dienstag Starbucks Tag ist für Rosa, Azéline und mich haben wir uns nach der Arbeit noch ein Kaffee geleistet und danach ein absacker in einem Pub und dann noch ein Anstandsbier mit meinen Eltern (man kann ja dann nicht einfach gehen) und danach wiederum haben wir spontan beschlossen, dass wir jetzt immer noch nicht nach Hause gehen können, sondern, dass es Zeit wäre einmal indisch Essen zu gehen. Gesagt - getan. Und so haben wir den Abend zu fünft bei dem "Golden Curry" ausklingen lassen.

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Mittwochs sind meine Eltern wieder nach London getigert und haben sich "We Will Rock You" angeschaut, während ich arbeiten war.Abends haben wir uns wieder getroffen und in einem wunderschönen Pub names „The Inn On The Pond“ zu Abend gegessen. Ihr merkt, ich habe ca 10 Pfund zugelegt währenddem meine Eltern zu Besuch waren. Und die Erzählung ist noch nicht zu Ende.

Donnerstags sind wir abends nach Guildford gefahren und haben uns dort die Fachwerkhäuser angeschaut und noch eine Tasse Kaffee im Park getrunken.


Ok, Freitags war wohl der längste Trip und der hat uns dann, nach einer kleinen Besichtigungstour durchs College erst nach Stonehenge (6 Pfund Eintritt – Rip Off ) und dann nach Bath geführt. Leider dauerte die Autofahrt ziemlich lange und wir haben ca 2 Stunden Bath genossen, die Kirche besichtigt, den Royal Crescent und ein wenig die Geschäfte angeschaut. Abends sind meine Eltern in den Genuss eines Ales gekommen. Ein Erlebnis um das ich sie nicht beneide. Denn Ale schmeckt einfach nicht!

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Am Samstag, dem letzte Tag wurde noch einmal London unsicher gemacht. Diesmal ganz gediegen im Hyde Park und am Big Ben sowie nur kurz Portobello Market.

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Protestanten vor dem House of Parliament

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Typisch Deutsch !

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Hyde Park

Abends haben wir dann noch Azéline und ihre Freundin aus Manchester im Leicester Square getroffen und meine Eltern sind nach einem Bier gefahren. Ich bin noch in London geblieben und habe mit den Mädels und später James noch ein wenig Azéline’s Zulassung zum PGCE gefeiert ( Das englische Referendariat).

Heute sind meine Eltern nach Hause gefahren und ich merke, dass ich mehr bloggen sollte um euch auf dem Laufenden zu halten. In den nächsten Wochen werden wieder viele Dinge anstehen wie zum Beispiel eine Abschiedsparty in London am 23.05, eine Abscheidsparty mit den Lehrern der Grammar School, ein Essen mit den assistentinnen und ein Essen mit der Lehrerin des Colleges, die letzten unter-der-Woche-im-Pub-Fussball-gucken-Treffen die ein oder anderen Sightseeing Touren. Puuuuh!

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Das ist mein Gepäck, dass jetzt auf dem weg nach Deutschland ist! in 22 Tagen bin ich wieder auf dem Festland !

Montag, 6. April 2009

Easter holidays

Es ist vollbracht! Nach ganzen 6 Wochen ohne Ferien habe ich wieder frei! Ich fange an das Lehrerdasein zu genießen! Kaum hat man sich an den Schulrhythmus gewöhnt, schon stehen die nächsten Ferien vor der Tür.

Leider sind fast alle Assistentinnen ausgeflogen und Andi kommt erst am Samstag und deshalb werde ich wohl bald ein wenig Langeweile verspüren. Um dem so schnell wie möglich entgegen zu wirken habe ich am Samstag ein typischen Abend im Club Tropicana genossen (unsre WG) mit Pizza, Trinkspielen und Gesellschaft. Am Sonntag haben mich James und Nicola zu Fanny's Farm mitgenommen, ein urenglisches Etablisement ;-) mit Hängebauchschweinen, Hühnern, Tee und selbstgemachten Allerlei zum kaufen von Marmelade über Eier und Kuchen. Und heute sind die zwei so nett und nehmen mich mit nach Brighton, so dass ich keine Langweile (hoffentlich) verspüren werde.

Am Donnerstag haben Ellen und ich unser zweites Meeting seit ich in England wohne angesetzt und ich hoffe es wird klappen! Man, da wohnt man einen Katzensprung entfernt und schafft es immer noch nicht sich öfters zu sehen. Rabenjule.

Ich halt euch auf dem laufenden über mein Langweile-is-nicht Programm!

Sonntag, 22. März 2009

A "Hanni und Nanni" Experience

Gerade bin ich von Bath heim gekommen und hatte ein wundervolles Wochenende, das man wohl am Besten mit "the English way of life" beschreiben kann.

Angefangen hat es damit, dass ich mir nach der Schule erst mal ein Lunchpaket bei Mark & Spencers gegönnt habe, bestehend aus einem Sandwich, einer kleinen Tüte Chips (Salt&Vinegar, obviously) und einer Fanta sowie einem guten Caffe Latte. Mit diesen Leckereien im Gepäck habe ich mich auf eine Parkbank im Priory Park gesetzt und die Sonne genossen.

Um 14.30 ging es dann mit Azéline und David, dem Deutschlehrer der Grammar School, nach Bath. Kaum angekommen und in unser Bed and Breakfast eingecheckt, sind wir, die "girlies", auch schon nach Bristol um Lauriane zu treffen und einen trinken zu gehen. Wie das so ist, wenn man weg geht und der letzte Zug um 23.15 fährt, man aber noch in einem Pub ist, wo gute Live Musik gespielt wird und man sich gerade richtig wohl fühlt, dann wird man mit dem Hammer auf den Kopp in die Realität zurückgebracht. Diese sah so aus: Zum Bahnhof rennen was das Zeug hält und den Zug vor der Nase wegfahren sehen. Verzeweifelt nach Alternativen suchend haben wir dann einen Bus gefunden der uns um 0.15 nach Bath gebracht hat.

Am Samstag sind wir schon früh wieder aufgestanden, da Frühstück um 8 Uhr war. Todesmutig habe ich mir ein "Full English Breakfast" bestellt und wäre beim Anblick am liebsten weggelaufen. Geschmeckt hat es wie es ausgesehen hat und das war nun mein erstes und letztes Full English für die nächste Zeit. Um 9 Uhr waren wir schon in Bath City und haben uns das Roman Bath angeschaut. Mit Audioguide und Studentenausweis kostet es 9,50 Pfund und war jeden Penny wert. Nur die Audiokommentare von Bill Bryson waren echt für die Katze. Weder lustig noch aufschlussreich. Hätt ich auch machen können ;-).

Nach 2 Stunden Besichtigung sind wir noch durch die kleinen Gässchen gezogen um uns danach mit David zum Hockey der Mädchenmannschaft von der Reigate Grammar School zu machen. Die Mädels haben verloren, dafür habe ich das wohl geilste Internat der Welt gesehen. Deswegen auch die Überschrift. Ich habe mich so was von wie bei Hanni und Nanni gefühlt! Ich glaube ich muss die Bücher nochmal lesen ;-)

Hier ein Bild von der Schule:

Internat-

Nach dem Hockeymatch ging es sofort Richtung Pub, naja eher Restaurant, und David hat uns beide zum Lunch eingeladen. Danach ging es auch schon weiter in den englischsten aller englischen Pubs. St. George's Inn.

Blick-vom-Pub

pub-draussen

pub

Danach ging es komplett überfressen wieder in die Stadt um ein bisschen Shoppen zu gehen und ein letztes bisschen Sightseeing zu mache. The Royal Crescent und The Circus standen auf dem Plan. Leider hatte das Jane Austen Museum schon zu, sodass wir und um 20 Uhr mit den anderen Lehrern trafen um einen feucht fröhlichen Abschlussabend zu feiern.

Am sonntag ging es noch an ein weiteres Internat und wir haben noch ein Hockeymatch gesehen bevor wir dann nach Hause gefahren sind.

Ach ja: Ich habe Stonehenge gesehen:

stonehenge

Donnerstag, 19. März 2009

Viele kleine Sachen...

... oder wie das Cätzchen es nennt "random things" werde ich jetzt mal nach 45 Tagen der Abstinenz zusammentragen.


Heute habe ich meine ersten eigenen mock exams durchgeführt. Das bedeutet: Ich habe eine fiktive Prüfung mit den Schülern gemacht, so wie es in den richtigen Prüfungen sein wird. Nur, dass sie diesmal nicht auf CD aufgenommen wurden. Für mich war es schwierig, auf der einen Seite Fragen zu stellen, Stichpunkte über die Fehler (Aussprache, Genauigkeit, eigene Meinung, Grammatik, der Gebrauch von allen Zeiten und die richtige Anwendung der Fälle) zu machen und auf der anderen Seite auch noch zuzuhören, was die Jungs und Mädels dabei verzapften. Einmal werden so ziemlich alle bedeutenden Verben ausgelassen, dass man nur raten kann was gemeint ist, ein anderes Mal brummelt der Prüfling einfach so in sich hinein, dass ich das ein oder andere Mal was falsch verstehe und dann auch eine "falsche" Frage stelle. Mein Schnitt war heute: Von 7 zu Prüfenden, kamen 3. 2 haben sich entschuldigt und 2 sind einfach nicht aufgetaucht. Das hat mir dann einen freien Nachmittag beschert, an dem ich das schöne Wetter bei einem Käffchen genießen konnte.


Apropos Wetter, das ist hier momentan herrlich, denn seit fast einer Woche hat es nicht geregnet und in den letzten paar Tagen waren es immer um die 15 Grad. Heute wunderte ich mich schon, dass der Frühlich so schnell kam. Doch dann bemerkte ich, dass es schon bald April ist. Und diese Erkenntnis bringt mich auch schon zu dem nächsten Stichpunkt.

Ich habe meinen Flug gebucht! Am 25. 05.2009 werde ich mich von der Insel erst mal verabschieden und mich in ein elegantes British Airways Flugzeug setzen. Meine Pläne, Ende August hier wieder aufzuschlagen nehmen genau dann Formen an, wenn ich meinen nächsten Lohn bekomme und ich mir ein Ticket für Get Loaded in the Park zulegen werde.

Dieses Wochenende werde ich in Bath und Bristol verbringen und mit Azéline und David, dem Deutschlehrer an der Grammar School, 2 Tage verbringen. Schlagt mich, wenn ich keine Fotos mache und hochlade. Und wenn wir schon bei Terminen sind: Nächste Woche geht es für einen Kurztrip nach Frankreich, besser gesagt in die Bretagne, wo Azéline wohnt. Bis jetzt ist nur klar, dass wir samstags in Rennes Party machen und ich mein verrostetes Französisch wieder auspacken muss.

Ach ja: Ich habe eine Bestätigung für ein Praktikum an einer Schule in Deutschland und somit weiß ich jetzt auch schon was ich im Juni machen werde. Soll ja nicht langweilig werden,ne?

So, das war ein kleines Update und ich versuche mal wieder regelmäßiger zu bloggen. ;-)

Montag, 2. Februar 2009

Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus !!!

Gestern nachmittag hat es hier angefangen zu schneien und damit meine ich nicht ein kleines bisschen Schnee, sondern so viel Schnee wie ich es seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Und somit zeigt sich, für mich Deutsche, doch wieder, dass Engländer nicht die besten Organisatoren in Sachen Winterwetter sind. Über 200 Schulen in Kent bleiben heute geschlossen und auch meine Schulen lassen heute den Unterricht ausfallen. Nur schade, dass heute mein "day off" ist. Ich hoffe nun auf morgen und, dass es weiter schneit.

Für alle die es interessiert:

11 am snowball fight in Redhill Park ! Be there !

Montag, 26. Januar 2009

Finanzkrise ... Ich sag JA !!!

Lassen wir mal das ganze Gerede von fallenden Kursen, wenig Kaufkraft und fallenden Immobilienpreisen. Ich muss es zugeben: Für mich ist die Finanzkrise zu einer Shoppingmanie geworden. Gestern und heute war ich mit Andi shoppen. Erst in Guildford und heute auf der Oxford Street. Die Geschäfte versuchen mit aller Kraft die Leute zum kaufen zu animieren und irgendwie klappt es auch (bei mir).

Gestern habe ich mich verliebt, so massiv, dass mir 45 Pfund für eine Tasche nicht zuviel erschienen und auch das ca. 30 Pfund billigere H&M Pendant konnte mich nicht so sehr überzeugen. Es musste diese Tasche sein. Somit kann ich auch wohl das erste Mal von mir behaupten eine Tasche gekauft zu haben, die nicht von H&M ist o.ä. oder meiner Mutter gehört.

Meine-Tasche-

Und das ist das Prachtstück.


Mein zweites Schnäppchen (ok, das erstere kann man vielleicht nicht so betiteln) ist ein paar Schuhe mit denen hier jeder rumläuft. Ich wollte sie mir schon seit Ewigkeiten zulegen, jedoch sehe ich es partout nicht ein Stoffschuhe zu kaufen, wenn es fast täglich regnet. Und so habe ich mich für die Wildledervariante entschieden für sagenhafte 20 Pfund - also so um die 22 Euro. Die Gola- und Adidasschuhe, die hier ab 10 Pfund verschleudert werden habe ich dann mal im Regal stehen lassen und hoffe einfach, dass sie am Ende des Monats immer noch so sagenhaft günstig sind.

Die-Schuhe

Und die Schuhe

Auch die Mehrwertsteuerreduzierung macht mich momentan glücklich. 15 % sind ja doch 4% weniger als in Deutschland.

Hier noch ein kleiner Schmankerl aus dem Londoner Shoppingtag: Wir haben Franz Ferdinand gesehen bei HMV. Ich wollte nur The Wire für meinen Mitbewohner besorgen und habe mich schon gefragt warum die Engländer sich alle unten anstellen obwohl auf der zweiten Etage an der Kasse gar nichts los war, als Andi mir erzählte, dass da grad ne Autogrammstunde von der Band ist. Naja, erkannt hätte ich sie nicht auf der Straße und nen Autogramm hab ich mir auch nicht geben lassen, denn dann hätte ich mir auch die CD kaufen müssen. Aber ein Foto hab ich gemacht, schlecht isses zwar aber egal.

Franz-Ferdinand

So, und weil ich heute mal Bock hab viele Bilder hochzuladen, gibt es jetzt noch eins zum Abschluss aus der (C)analside

Canalside

Mittwoch, 21. Januar 2009

Flirtversuche

Tja, das kommt davon ,wenn man zu indiskrete Fragen stellt. Ich hatte heute 2 4th formers ( also 15-16 jährige) um mit ihnen ein wenig Konversation zu üben. Nachdem ich einem erklärt habe, dass "Ich bin zu meinem Freund gegangen*" manchmal missverstanden werden kann und "mein Freund" auch "boyfriend" meinen kann, habe ich ihn gefragt, ob er denn eine FreundIN hätte. Als er ja sagte, habe ich den zweiten Schüler gefragt und seine Antwort war:

"Yes! If you're going out with me, I'll have one. Would you?"

Ganz der englischen Höflichkeit unterworfen, habe ich mich dann entschuldigt und gemeint, dass er doch etwas zu jung für mich wäre. Auch seine netten Kommentare zu meiner neuen Brille konnten mich da nicht umstimmen.


* Natürlich sagen die Schüler nicht "Ich bin zu meinem Freund gegangen", sondern " Isch/Ick habe nach Haus meine Freund !???!" ... gegangen ist ein Wort, das gerne vergessen wird ;-)

Sonntag, 18. Januar 2009

xxx

... und wieder etwas gelernt! Heute bin ich Opfer grober kultureller Unwissenheit geworden bzw. habe ich ein gewisses x am Ende einer SMS einfach so hintendran gesetzt, einfach, weil es alle machen.

Am Freitag habe ich mich mit der französischen Assistentin bei einem Bierchen über genau das unterhalten. Irgendwie sind wir auf das x am Ende einer SMS gekommen und Blöd Jule hat dann auch ihre Meinung dazu gesagt. Bis Freitag war ich der Ansicht, dass Engländer generell zu faul seien ihren Namen am Ende einer SMS zu schreiben. Oder sie wollten Platz sparen. Als mir Azéline jedoch verklickerte, dass das x Kuss bedeutet und den Umriss eines Kusses nachbilden solle, war ich geschockt. Denn ich habe mir in meiner Unwissenheit angewöhnt immer ein x hinter die SMS zu setzen- Männlein oder Weiblein - ganz egal. Bekannt oder gerade erst kennengelernt - ganz egal. Lehrer oder Freundin- ganz egal.

Und heute habe ich diese blöde Frage bei google eingegeben und natürlich eine Antwort bekommen.

Schlauer fühle ich mich jetzt nicht, sondern eher etwas dümmlich.

Schönen Sonntag noch,
x
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Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. Kurt Tucholsky

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